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Arbeitskreis "Bettenhausen früher und heute"
"Erinnerungen für die Nachwelt"
Von Gwendolyn Träger

Bettenhausen. Der Arbeitskreis "Bettenhausen früher und heute" besteht seit 20 Jahren. Wöchentlich treffen sich die Mitglieder im Stadtteilzentrum Agathof mit dem Wunsch, lokale Geschichten und Anekdoten lebendig zu erhalten.
Der Arbeitskreis mit etwa 15 Mitgliedern hat sich zur Aufgabe gemacht, Zeugnisse der Vergangenheit zu finden, zusammenzutragen und zu präsentieren. "Die Gruppe hat mit ihrer Arbeit ein Stück Öffentlichkeit hergestellt", sagt Marianne Bednorz, Leiterin des Stadtteilzentrums.
Vor 20 Jahren stellte der Arbeitskreis noch eine Gesprächsrunde für ältere Menschen mit Bezug zum Kasseler Osten dar, so Bednorz, die gemeinsam über ihre Erinnerungen an alte Zeiten sprachen. Das ist geblieben. "Hinzu kommt aber, dass wir zu den biografischen Erinnerungen nun noch andere Quellen hinzuziehen, wir recherchieren weitläufiger", so Bernd Schaeffer, Arbeitskreismitglied. Und die Ergebnisse werden als Geschichten, Bücher, Wandtafeln oder Videos festgehalten. "Unser Ziel ist die Archivierung der Arbeitsergebnisse in Wort und Bild für die nachfolgenden Generationen", sagt Schaeffer. "Die Nachkriegsgeneration stirbt allmählich aus und mit ihr die Dokumente. Das versuchen wir zu retten."
Gleichzeitig versteht sich der Arbeitskreis als Ansprechpartner für alle Rat Suchenden, die an der Gegenwart und der Geschichte des Stadtteils interessiert sind. Besonders in den letzten zehn Jahren sei der Kontakt zu Universitäten und Schulen stärker geworden, so Bednorz.
Obwohl sich der Arbeitskreis schon über so lange Zeit einmal in der Woche trifft, haben sich bisher keine Themen wiederholt. Immer wieder kamen neuen Ideen hinzu, teilweise gab es Berührungspunkte, aber niemals Wiederholungen. Am Mittwoch, 24. Oktober, 11 Uhr, feiert die Gruppe ihr 20-jähriges Bestehen im Stadtteilzentrum Agathof. Zu diesem Anlass wird aus der aktuellen Arbeit "Industrie, Gewerbe und Handel in Kassel - Bettenhausen im Wandel der letzten 100 Jahre" gelesen.
Kontakt: Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstraße 48. Telefon: 05 61 / 57 24 82. Internet: www.agathof.de
Quelle: Artikel vom 18.10.2007
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