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Impulse für das Ehrenamt

Ehrung für bürgerliches Engagement: Werner Knöß von der Landesseniorenvertretung ehrte Magdalene Griese, Hannelore Thomsen und Reinhard Klophaus (von links). Im Hintergrund Volunta- Geschäftsstellenleiterin Annette Müller und rechts Projektleiter Jürgen Kopp. Foto: Bergholter
Kassel. Bereits 2005 wurde das Projekt "Impulse für die Zivilgesellschaft" von der Bundesregierung initiiert und soll neue Personengruppen für bürgerliches Engagement gewinnen. An 50 Standorten bundesweit werden hierzu unterschiedliche Strategien gesucht. Die Volunta gGmbH des Deutschen Roten Kreuzes Hessen rief in diesem Rahmen den "Generationsübergreifender Freiwilligendienst" ins Leben. In Kooperation mit der Landesseniorenvertretung Hessen e. V. gelang es, hessenweit etwa 65 Personen für das Ehrenamt zu begeistern. Die freiwilligen Mitarbeiter verpflichten sich für ein Jahr und 14 Wochenstunden, was sowohl zeitlich als auch im Punkt der Verbindlichkeit weit über normale ehrenamtliche Tätigkeiten hinausgeht. Durch den demografischen Wandel gebe es auch viele ältere Menschen, die eine Aufgabe suchten und ihre Lebens- und Berufserfahrung einbringen könnten, erklärt Annette Müller, Geschäftsstellenleiterin von Volunta Kassel. Wichtig sei nur, für jeden Interessierten die passende Tätigkeit zu finden, so Müller weiter. Dies scheint jedoch immer öfter zu gelingen, da die Resonanz der beteiligten Einrichtungen durchweg positiv ausfällt. Erste Bedenken, die Ausweitung des Ehrenamts könne zum Verlust von hauptamtlichen Stellen führen, konnten schnell ausgeräumt werden, da es sich bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten ausschließlich um ergänzende Leistungen handelt. Auf der anderen Seite verlängern immer mehr Ehrenamtliche ihr Engagement. Die ersten drei Mitarbeiter, die bereits ihr zweites Jahr im Projekt beendet haben, wurden am Mittwoch im Rahmen einer Weihnachtsfeier in der Volunta- Geschäftsstelle gesondert geehrt. Hannelore Thomsen arbeitet seit 2005 im DRK- Kleiderladen in Wolfhagen, Magdalene Griese ist seit Anfang 2006 im Stadtteilzentrum Agathof aktiv, und ebenso lange hilft Reinhard Klophaus im Kindertreff Hofgeismar. Aufgrund der ausschließlich positiven Erfahrungen hat nun auch DRK-Volunta angekündigt, das Projekt nach Ende der Modellphase im Juni 2008 weiterführen zu wollen. (pee)
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