Stadtteilzentrum Agathof - Zur Startseite Stadtteilzentrum Agathof - Zur Startseite Stadtteilzentrum-Agathof@t-online.de
Stadteilzentrum Agathof
 
Stadtteilzentrum-Agathof@t-online.de Impressum
Wir über uns   Aktuelles   Angebote   Kontakte   Dies & Das   Archiv
 
Ausstellungen
 
Entwicklung des Stadtteilzentrum Agathof
 
Erinnerungen Raum geben
 
20 Jahre Stadtteilzentrum Agathof 20.08.2011
 
Feste
 
Fotoalbum
 
Konzerte
 
Presse
2009
HNA 04.12.2009
HNA 09.11.2009
HNA 19.10.2009
Die Brücke 24.09.2009
Extra Tip 06.09.2009
HNA 03.09.2009
Extra Tip 30.08.2009
HNA 13.08.2009
HNA 27.07.2009
HNA 16.07.2009
Extra Tip 05.07.2009
HMAFG 01.07.2009
Hessischer Rundfunk HR 4 24.06.2009
HNA 17.06.2009
HNA 07.05.2009
HNA 04.05.2009
HNA 28.04.2009
HNA 14.04.2009
CeBIT 03.03.2009
HNA 17.02.2009
Die Brücke 19.12.2008
Extra Tip 07.12.2008
Extra Tip 15.10.2008
Die Brücke 25.09.2008
HNA 08.08.2008
Extra Tip 03.08.2008
Die Brücke 01.07.2008
Extra Tip 06.07.2008
HNA 23.04.2008
Extra Tip 30.03.2008
Die Brücke 21.03.2008
HNA 07.02.2008
HNA 21.01.2008
Extra Tip 13.01.2008
HNA 13.12.2007
HNA 08.12.2007
Extra Tip 02.12.2007
HNA 25.10.2007
HNA 09.11.2007
HNA 19.10.2007
HNA 18.09.2007
HNA 15.09.2007
Extra Tip 26.08.2007
HNA 17.07.2007
HNA 08.05.2007
HNA 09.03.2007
HNA 12.05.2006
HNA 01.04.2006
 
Sonstiges
 
  Sie haben Wünsche, Anregungen oder Fragen? Treten Sie mit uns in Kontakt!  
 
 
  Archiv

Presse / HNA 08.05.2007

 
 
 

Ein Rundgang durch Bettenhausen auf den Spuren der Stadtteilgeschichte 

 

"Losse heißen, wie se will"

V
on Martina Sommerlade


Bettenhausen.Wieso heißt Bettenhausen eigentlich Bettenhausen? Und woher hat die Losse ihren Namen?
Diesen Fragen ging am Samstagnachmittag Helmut Schagrün auf den Grund. Beim zweistündigen geschichtlichen Rundgang durch Alt-Bettenhausen vermittelte das Mitglied der Arbeitsgruppe "Bettenhausen – früher und heute" den 30 Teilnehmern Wissenswertes und Unterhaltsames des 1906 eingemeindeten Stadtteils.


Ausgehend vom Dorfplatz, der "Urzelle Bettenhausens", führte der Rundgang über Marien- und Kunigundiskirche sowie verschiedene Bauernhöfe, die Käsefabrik Riebenhausen und die Pfingstweide zum alten Bürgermeisteramt in der Burgstraße.

"In unserem schönen Stadtteil hat sich einiges getan", so Schagrün. Aus dem ehemaligen Ackerdörfchen mit seinen handwerklichen Mühlenbetrieben an den Ufern der Losse, das als "Bethnehüsun" erstmals in 1145 erwähnt wurde, sei ein lebhafter Industrie- und Wohnstadtteil geworden.

Über den Ursprung des Namens Bettenhausen soll es laut Schagrün übrigens mehrere Varianten geben. "Eventuell stammt die Ableitung von den drei Bethen Wilbeth, Barbeth und Anbeth, die germanische Götter waren." Möglicherweise sei Bettenhausen aber auch von dem früher gebräuchlichen Familiennamen Betting abgeleitet.

 

 

Für Schmunzeln unter den Zuhörern sorgte die Anekdote über die Namensgebung der bis ins Jahr 1246 namenlosen Losse. Nach vergeblicher Namenssuche bei einer Gemeindeversammlung sei ein Mitglied aufgesprungen und habe angekündigt, dass das nächste gesprochene Wort der Name des Bachs sein würde. Daraufhin habe sich ein Bürger zu Wort gemeldet und meinte: "Losse heißen, wie se will."

Quelle: Artikel vom 08.05.2007