Stadtteilzentrum Agathof - Zur Startseite Stadtteilzentrum Agathof - Zur Startseite Stadtteilzentrum-Agathof@t-online.de
Stadteilzentrum Agathof
 
Stadtteilzentrum-Agathof@t-online.de Impressum
Wir über uns   Aktuelles   Angebote   Kontakte   Dies & Das   Archiv
 
Ausstellungen
 
Entwicklung des Stadtteilzentrum Agathof
 
Erinnerungen Raum geben
 
20 Jahre Stadtteilzentrum Agathof 20.08.2011
Rückblick
Glückwünsche
Grußwort Bertram Hilgen
Grußwort Dr. Johannes Kipp
Grußwort Manfred Aul
Programm
 
Feste
 
Fotoalbum
 
Konzerte
 
Presse
 
Sonstiges
 
  Sie haben Wünsche, Anregungen oder Fragen? Treten Sie mit uns in Kontakt!  
 
 
  Archiv

20 Jahre Stadtteilzentrum Agathof 20.08.2011 / Grußwort Manfred Aul

 
 
 

Grußwort von Herrn Manfred Aul - Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Kassel

Seniorenbeirat der Stadt Kassel                                                             29.09.2011

 

 

Grußwort des Seniorenbeirats

zur 20-jährigen Jubiläumsfeier des Agathofs

am 20.09.2011

- Nachschrift -

 

 

Der Seniorenbeirat (SBR) gratuliert allen, die den Agathof vor 20 Jahren als

Ort der Begegnung und Information für ältere Menschen eröffnet, mit diesen am jeweiligen Bedarf aufgebaut und zu ihrer heutigen Palette an vielfältigen und qualifizierten Angeboten und Gruppierungen fortentwickelt haben. Mit großem Respekt betrachtet der SBR, welche kulturellen, gestalterischen und sozialen Fähigkeiten die Besucherinnen und Besucher dieser Einrichtung unter fachlicher Begleitung füreinander und miteinander entwickelt haben. Unterschiedliche Bevölkerungsgruppen aus dem sozialen Umfeld des Agathofs haben daran mitgewirkt, dass dieser mit sehenswerten Projekten in die Öffentlichkeit treten konnte und dafür auf Stadt- und auf Landesebene anerkannt und ausgezeichnet wurde.

 

Der Agathof belegt modellhaft für Offene Arbeit für und mit älteren Menschen, welche Leistungen diese entwickeln und der Gemeinschaft zur Verfügung stellen können, wenn man ihnen dafür geeignete Räume  – in diesem Fall eine alte Schule –, ein annehmendes soziales Klima, überschaubare Entscheidungswege und Möglichkeiten zur Mitgestaltung bietet und die Stadtverwaltung dieses ideell und finanziell fördert. Besuchern des Hauses bietet dessen Wochenplan eine Vielzahl von Angeboten, die unterschiedlichste Interessen und Bedürfnisse ansprechen. Sie eröffnen Menschen, sich nach dem Verlust ihrer Einbindung in Erwerbs- und Familienarbeit, sich einen neuen Bekannten- und Freundeskreis zu erschließen und mit diesem bald auch in einen persönlichen  Austausch zu kommen.

Zur persönlichen Bewältigung krisenhafter Phasen des Alterns ist es wichtig, sich nicht zunehmend einzuigeln sondern weiter aktiv am Leben teil zu nehmen, es mit zu gestalten und sich nutzbar zu machen - miteinander und füreinander. Nachweislich bleibt man so auch länger gesund, mobil und eigenständig und fällt sich selbst und anderen auch bei Hilfebedarf weniger zur Last.

 

Auch allgemein sucht man in Krisenzeiten nach ‚bleibenden Werten’. In der derzeitigen Finanz- und Staatsschuldenkrise redet man von einer ‚Anlage in wertbeständige Vermögen’ wie Immobilien oder Gold, dessen Marktwert dann rapide steigt, während Geld und andere Werte verfallen. Dass der ‚bleibende Wert’ der Offenen Altenarbeit im Agathof weiter gesehen und gefördert wird, dass er - wie zur Zeit der Goldpreis – auf hohem Niveau noch steigt und dass sich diese Arbeit weiter modellhaft mit der älter werdenden Gesellschaft entwickelt, das wünscht der Seniorenbeirat dem Trägerverein, den haupt- und ehrenamtlichen Organisator/inn/en und allen, die sich diese Einrichtung als Nutzer/inn/en zu eigen machen und darin mitwirken.

 

Manfred Aul
(Vorsitzender des Beirats)