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Grußwort von Herrn Dr. Johannes Kipp - Vorsitzender Verein Stadtteilzentrum Agathof e. V.
Rede zum 20-jährigen Bestehen des Stadtteilzentrums Agathof
Herr Oberbürgermeister,
Herr Schäfer,
sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer des Stadtteilzentrums Agathof,
liebe Freunde,
Vor 20 Jahren wurde im Haus Agathofstraße 48 das Stadtteilzentrum Agathof gegründet. Der Leiterin des Hauses, Frau Bednorz, ist es gelungen, zahlreiche Aktivitäten zu koordinieren und zu unterstützen, neue Ideen umzusetzen, aber auch Ideen der Nutzer aufzunehmen und zu fördern. So kommt es, dass hier sich wöchentlich 40 – 50 Gruppen treffen.
Nach der Insolvenz des AWO-Kreisverbandes Kassel Stadt hatten wir für die Trägerschaft des Stadtteilzentrums 2002 den Verein Stadtteilzentrum Agathof e.V. gegründet und es ist uns in den zurückliegenden Jahren gelungen, das Angebot des Stadtteilzentrums zu verbreitern. Das Projekt der Erinnerungskisten „Making Memorys Matters“ und das noch laufende Projekt „Erinnerungen im Netz“ haben das Stadtteilzentrum auch überregional bekannt bemacht.
Dass das Agathof-Zentrum so gedeiht, ist weniger Verdienst des Vorstandes, als vielmehr der Hausleitung einerseits und der Stadt Kassel andererseits. Der Stadt Kassel sei gedankt, dass sie die Basisfinanzierung sicherstellt. Hinzu kommen aus dem Sozialamt, insbesondere von Frau Angelika Trilling, zahlreiche inhaltliche Anregungen – ohne sie hätten wir wohl das Projekt der Erinnerungskisten nicht realisieren können. Gerade an diesem Projekt wird aber auch deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement geleistet werden muss, um ein Projekt zum Erfolg zu führen. Der Geschäftsführer des Vereins, Armin Bischof, stellt außerdem durch seine Organisationserfahrung, sein Controlling und seine Abrechnung sicher, dass auch in der Ausstellungsphase des Projektes das Budget eingehalten wurde.
Mit 20 Jahren ist man allmählich erwachsen und ich blicke mit väterlichem, vielleicht auch großväterlichem Stolz auf das Agathof-Zentrum. Wie wird es sich weiterentwickeln? Ziel des Vereins ist es ja, das Zusammenleben der Generationen zu fördern und noch mehr Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen, Kulturen und Generationen im Kasseler Osten zu schaffen. Wir haben heute schon viele ermutigende Worte gehört und ich hoffe, dass Sie alle das Stadtteilzentrum weiter fördernd begleiten werden.
Ich danke Ihnen.
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