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Einladung zu einem Blick in die Zukunft

"Woher kommen wir? Wohin gehen wir?" Dies sind Fragen, mit denen sich Menschen in allen Zeiten auseinander gesetzt haben. In unserer Zeit hat/nimmt sich kaum jemand Zeit, sich mit den genannten Grundfragen zu befassen. Die Gruppe will diesem Trend entgegentreten und bietet ein neues Diskussionsforum an, das die Grundfragen des Lebens thematisiert. Die Diskussionsrunde soll den Blick in die Zukunft schärfen. Wer Lust hat daran teilzunehmen, ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns über viele Anregungen, Wünsche, Vorstellungen von Seiten der Gruppenmitglieder. "Experten des Lebens" nannte vor kurzen jemand uns ältere Menschen. Und viele von uns betätigen sich auch in vielen Zusammenhängen als solche. Dennoch meinen wir, die Frage nach dem "Wohin" lohnt ein paar mehr Gedanken.
Eine Diskussionsrunde für das Geschehen der Vergangenheit, die Probleme der Gegenwart und ihre Auswirkungen auf die Zukunft.
| Ansprechperson: |
Herluff Löck (Tel. 0561/2888212) Heinrich Triebstein (Tel. 0561/513159) |
| Kosten: |
2,-- € pro Monat |
| Treffen: |
jeden 2. und 4. Freitag von 10.00 bis 12.15 Uhr |
| Ort: |
Stadtteilzentrum Agathof Agathofstr. 48 34123 Kassel |
Die Themen unserer Treffen
Die Teilnehmer sind Menschen, die ihre Meinungen und Gedanken darstellen, die der Anderen aufnehmen, dadurch ihr Wissen erweitern und sich gesellschaftlich engagieren. Durch die verschiedenartige Zusammensetzung der Damen und Herren: ehrenamtliche Helfer, Handwerker, Hausfrauen, Journalisten, Parteienvertreter, Religionsanhänger, Ruheständler, die ihre Lebenserfahrungen einfließen lassen, werden bestimmte Themen, die uns berühren und interessieren, besprochen und das auch gegensätzlich, so dass ein erweitertes Meinungsbild entsteht. Ergänzt wird das Ganze durch Einladungen an Vertreter bestimmter Gruppen wie: Juristen, Islamkenner und Menschen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Teilnehmer oder Besucher sind immer willkommen, denn dadurch werden die Möglichkeiten unserer demokratischen Gesellschaft sichtbar.
Am Freitag, 09. Oktober 2009, erwarten wir als Gast eine junge Schweizerin zum Thema Abstimmungen. Bürgerrechte, Bürgerentscheide, Demokratie, Interesse an Politik wecken – um diese Dinge geht es.
Am Freitag, 25. September 2009, 10 Uhr (Dauer 2 Stunden), soll es wieder um zukünftigen Bedarf der Menschheit auf der Erde gehen, um Forschung im Weltall sowie um Wasserhaushalt auf dem Planeten Erde.
11.09.2009 Wir informierten uns gegenseitig über neue Möglichkeiten, Energie zu gewinnen. Die Forschung und die Praxis der Ernergieerschließung schreiten sehr rasch voran, weil der Bedarf der Menschheit wächst. Geforscht und geprobt wird besonders in Deutschland. Dabei wünscht man zu verbessern: die Nachhaltigkeit, die Sparsamkeit, den Transport, die Speicherung der Energie und Vermeidung oder Lagerung der Abfälle aus der Energieerzeugung bzw. –nutzung. – Wir versuchten auch, unsere verschiedenen Meinungen und Urteile gegeneinander abzuwägen.
28.08.2009 Wir bekamen Besuch von Frau Hartig von der Betreuungsbehörde Kassel und hatten zwei Stunden für die Themen Patientenverfügung, Bevollmächtgte(r) und Betreuungsverfügung. Was soll getan werden mit mir und mit meinen Angehörigen, wer soll etwas entscheiden, worauf möchte ich bestehen, wenn ich mich nicht mehr äußern kann? Das sind zwar Fragen für das Sterbelager, aber nicht nur! Viele Vorfälle können plötzlich diese Fragen aufwerfen.
14.08.2009 Die weitere Vereinigung der beiden ursprünglich getrennten Teile Deutschlands war das heutige Thema. Nach einer ersten Übersicht über die Chancen der Verständigung und des weiteren Einswerdens erwies es sich als notwendig, unseren eigenen Lebensweg, wo und wann er zur ehemaligen DDR Beziehungen hatte, zu erzählen und Erlittenes zu erwähnen. Auch wurde geschildert, welche Hindernisse sich fürs Verstehen und menschliche Einvernehmen auftürmten. Wir schlossen das Gespräch mit einem kurzen Ausblick der Hoffnung.
24.07.2009
Heute widmete sich uns ein echter Landgerichtspräsident. Herr LGPräs. Dr. Löffler hat dieses Amt neulich angetreten. Er bringt dazu seine Wissenschaft ebenso wie sehr viel praktische Erfahrung als Richter mit. Auf alle unsere Fragen antwortete unser Gast mit Genauigkeit und Anschaulichkeit und regte unseren Geist zum Weiterdenken an. Gemeinsam näherten wir uns schließlich den Zukunftsfragen: wieviel Gesetze, wieviel Ermittlungen, wieviel Sicherheit im Alltag für die Bürger, wie geartete Urteile und welche Formen des Justizvollzugs wir denn wünschen und uns leisten wollen.
27.04.2009
Pfarrerin Schleßmann (Kassel-Forstfeld) war zu Gast. Unser bisheriger Austausch zu unseren persönlichen Erwartungen im Sterbensfall waren noch offen geblieben. Wieviel ist Allgemeingut bei solchen Erwartungen bzw. beim Trost im Trauerfall? Und: Wird die Erwartung des Todes als Tor zu Recht in Frage gestellt? Wir sind eine offene Gruppe für Interessierte.
27.03.2009
Aktuell war selbstverständlich als Zukunftsfrage die Finanzwelt dran, ihre Krise und damit unser aller Krise. Aber, wie geplant, wurde auch das Thema Jugend und Gewalt behandelt. Dazu trug eine Frau aus unseren Reihen einige ihrer Gedanken im Zusammenhang vor. So dann entspann sich das Gespräch, lief lebhaft - durchaus manchmal kontrovers. Abgeschlossen wurde die Zusammenkunft mit dem Zeitungsaufsatz eines Buchautors (H.P.Waldrich) zu Amok in unserer Zeit.
13.03.2009, Das Thema heute Patientenverfügung. Sie regelt eventuell die persönliche Zukunft. Sie greift aber auch ein ins Gesamtgesellschaftliche: sie betrifft sowohl moderne Möglichkeiten der Medizin als auch nötige Wahrung der Menschenrechte. Wir wollen Muster von Patientenverfügungen vergleichen.
27.02.2009 Wir fragten, ob wir uns zu einer Spaßgesellschaft entwickeln. Jeder von uns nannte genug Beispiele. Etwas Lustiges dient zum Ausschmücken sonst trockener Dinge oder liefert Anschwung beim Lernen. Das Lustige aber verselbständigt und vermehrt sich. Lust machen und Lust bekommen wird allmählich der ganze und einzige Zweck und Inhalt des Austauschs zwischen Menschen. Flotte Unterhaltung, Ulk wird gefordert – wie die Droge von Süchtigen. Und wir Massenmenschen lassen uns damit zuschütten. Eingeschaltet lassen mehrt die Quote. - Für Inhalte, für Informationen ist wenig Platz, für Bildung, für Mitwirken, für selbständiges bewusstes Leben bleibt kaum Zeit. Mächtige, die uns ihre Fertigprodukte verkaufen wollen, lullen uns ein. Es hat Sinn zu widerstehen, selbst wenn wir scheitern würden. Wir müssen zuerst den Abschaltknopf drücken, auch wenn wir Störenfried sein würden. Von der Einsicht muss man zum Engagement übergehen, von der Empörung weiter zum Widerstand kommen. Aus der Angst raus zum Öffentlichwerden vordringen. Ich lerne mich dabei kennen. Von der Hoffnungslosigkeit zum Glauben an Zukunft. Wie das geht, wie ich das kann ? Wir werden Teil eines Netzwerkes. Zusammen erzielen wir Wirkung.
13. 02. 2009 Es beschäftigte uns der Klimawandel. Das Buch von K.G.Blüchel "Das Klima" wurde uns von Herrn Becker und Herrn Triebstein in kurzen Zügen geschildert. Wir wandten uns dem Thema Energienutzung zu. Bald begann unter uns ein Nennen von Beispielen und Meinungsaustausch. Wir fragten uns: wie gelangt man vom übermäßigen Energieverbrauch zum Energiegebrauch hin und von ungerechter Ausbeutung zu gerechter Verteilung der irdischen Resourcen hin.
23.01.2009 Wollten wir ins Gespräch kommen über Integrationsaufgaben und –bemühungen in der Schule und hatten die Freude, dass eine Schulleiterin aus Kassel unserer Einladung gefolgt ist, Frau Chr. Gerhold, Carl-Anton-Henschel-Schule.
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