Rund um den Kaufunger Wald
Wenn es schon Spätsommer oder Frühherbst ist, und wenn Sie ausreichend Kilometer im Fahrradsattel gesessen haben, und wenn Sie es jetzt mal richtig krachen lassen wollen – dann habe ich heute eine 100-Kilometer-Tour für Sie.
Und wenn Sie unterwegs feststellen, dass es doch nicht genügend Trainingskilometer waren – dann gibt es bei KM 30, KM 50, KM 60 und KM 75 die Möglichkeit, abzubrechen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln heimzufahren. Oder Sie teilen die Tour in mehrere Etappen auf, fahren jeweils mit der Bahn z.B. nach Hess. Lichtenau, nach Hann. Münden oder wohin auch immer, und kombinieren so Rad und Bahn. Was auch immer sie machen – es ist eine schöne Fahrradstrecke, und Sie werden viel Spaß haben.
Tourenverlauf:
Start für diese Streckenbeschreibung ist wieder an der Orangerie, Sie können natürlich auch an jedem anderen Punkt des Rundkurses einsetzen. Aber fahren Sie möglichst gegen den Uhrzeigersinn, dann ist die Strecke viel leichter. Über die Schwimmbadbrücke geht es in das Bugagelände, und auf der Brücke über die Nürnberger Straße Richtung Bettenhausen am Wahlebach hoch. Beim Sportplatz am Forstfeld fahren wir durch die Lindenbergstraße, überqueren die Ochshäuser Straße, und folgen der Ausschilderung Herkules-Wartburg-Radweg. Durch die Heinrich-Steul-Straße, links in den Forstbachweg, durch die Unterführung und über die Leipziger Straße hinüber biegen wir in den Fischhausweg und kommen dann in die Losseauen. Rechts die Losse aufwärts folgen wir dem Radweg nach Niederkaufungen, nach der Lossebrücke sehen wir rechts eine Gänseherde mit Hütejungen. Hier bietet sich eine kurze Rast an. Dann geht es links weiter, über die Brücke zum Kirchplatz und rechts weiter den Steinweg hinauf. Kurz vor dem Ortsende geht links die Straße zum Steinertsee hoch. Wir fahren an dem See vorbei, werfen einen Blick auf die Modellbahnanlagen, und kommen dann über einen Bahnübergang nach Oberkaufungen.
Hier geht es geradeaus den Struthweg hinunter, rechts in die Niester Straße und gleich wieder links, am Friedhof vorbei bis zur Rose. Dort fahren wir ein kurzes Stück auf der Leipziger Straße Richtung Helsa, bis an der alten Schwimmbadbrücke der Radweg nach Helsa beginnt. Auf ihm bleiben wir, fahren durch Helsa bis zur Berliner Straße, biegen rechts ab und vor der Lossebrücke links Richtung Schwimmbad. Am Bad und an den Tennisplätzen vorbei, biegen wir rechts ein, fahren an der Bahnlinie entlang, unter ihr hindurch und dann links aufwärts. Nachdem wir den Bahnübergang überquert haben, gabelt sich der Weg. Wir halten uns rechts und fahren am Waldrand entlang aufwärts bis nach Waldhof. Dann kommt eine Abfahrt Richtung Eschenstruth, noch ein kurzer Anstieg, und wir sehen den Bahnhof Eschenstruth. Hier bleiben wir links der Schienen und fahren auf der alten B 7 am Waldrand entlang nach Fürstenhagen. Dort geht es über den ersten Bahnübergang, danach links über den zweiten Bahnübergang, wieder rechts und in der Ortsmitte unter der Bahn hindurch und geradeaus über die Kreuzung. Nachdem wir die Losse überquert haben, Führt links die Schulstraße nach Hess. Lichtenau. Auf ihr bleiben wir bis in den Ort hinein, und folgen dann wieder den Schildern Wartburg-Radweg, rechts hoch, an einer Kirche vorbei, dann links in die Altstadt hinein. Auch hier ist ein Rundgang lohnend. Dann verlassen wir den Stadtkern, fahren links zur Leipziger Straße hinunter und rechts ab aus der Stadt hinaus. Nun geht der Radweg unter dem Autobahnteilstück hindurch nach Walburg. Wir bleiben an der Hauptstraße, und fahren am Ortsausgang links ab. Dann erreichen wir die Landstraße Richtung Velmeden und Witzenhausen. Auf der Straße fahren wir durch Velmeden hindurch nach Laudenbach, und dort in der Ortmitte beginnt rechts der ausgeschilderte Radweg nach Witzenhausen. Durch die Felder geht es nach Gertenbach, in den Ort hinein, hinunter zur Landstraße und rechts weiter bis zur Brücke über die Gelster. Danach fahren wir rechts hinunter auf den Radweg nach Trubenhausen und folgen der Radwegbeschilderung. Rechts geht es auf die Straße nach Weißenbach, dann aber sofort wieder links immer am Bach entlang in Richtung Hundelshausen und Witzenhausen. Nachdem wir dort die Kreisstraße überquert haben, geht es steil hinunter zur Werra, und dort stoßen wir auf den Werra-Radweg. Links ab nach Witzenhausen hinein, können wir wieder eine Pause in der Stadtmitte einlegen.
Der Werraradweg führt aus der Stadt hinaus nach Ermschwerd, am Fluss entlang nach Blickershausen, dort ein kurzes Stück bergauf und dann wieder abwärts nach Hedemünden. Wir bleiben aber auf der linken Seite der Werra und kommen durch Oberrade und Laubach. Hier fahren wir geradeaus unter der Autobahnbrücke durch auf dem Waldweg, der unterhalb der Bahnlinie nach Hann. Münden führt. In Hann. Münden fahren wir geradeaus bis zur alten Werrabrücke, weiter zum Tanzwerder und rechts ab zum Weserstein. Wir erleben, wie aus Fulda und Werra die Weser entsteht, sind beeindruckt und fahren zurück in die Stadt. Ein Rundgang und eine Pause sind hier angebracht.
Danach verlassen wir Hann. Münden, fahren über die Fuldabrücke und direkt dahinter links hinunter zum Fuldaradweg, der uns dann über Wilhelmshausen, Wahnhausen, Schocketal, Graue Katze und Wolfsanger zurück nach Kassel führt. Immer den Schildern R 1 nach am Fuldaufer entlang, kann gar nichts passieren.
In Kassel geht es über die Hafenbrücke, dann rechts in die Hafenstraße und durch die Unterneustadt und über die Drahtbrücke zurück zum Startpunkt Orangerie.
Allgemeine Beschreibung:
Was haben wir geleistet: 102 Kilometer, und nur mäßige 300 Höhenmeter, verglichen mit der Gesamtstrecke wirklich ein Klacks. Und eine volle Runde um den Kaufunger Wald – das ist doch mal was!
Kartenempfehlung: ADFC-Regionalkarte Kassel und Umgebung, 1:75.000
ISBN 3-87073-192-3
Quelle: "© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie"

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