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Protokoll des Nutzerplenums vom 08. März 2010
| TeilnehmerInnen: |
Anwesenheitsliste (im Büro einsehbar) |
| Entschuldigt: |
Frau Baal, Angelika Bromm-Vöckel, Frau Eisenach, Richard Glätzer, Gisela Milpacher, Karin Rodewyk, Bernd und Heiderose Schaeffer, Gerlinde Schurrat, Karl Wills |
| Moderation: |
Marianne Bednorz |
| Protokoll: |
Tanja Thöne |
| Dauer: |
10.00 – 11.30 Uhr |
Zum heutigen Internationalen Weltfrauentag erhält jede Frau eine rote Tulpe
Top 1 Allgemeine Begrüßung durch Marianne Bednorz. Sie entschuldigt sich, weil die Heizung ausgefallen ist. Daher ist es sehr kalt in den Räumen und das Plenum soll verkürzt stattfinden.
Top 2 Die Anwesenden stellen sich und ihre Gruppe unter dem Motto „Was liegt an? Was läuft gut – was könnte besser sein?“ vor. Karin Brand, Vertreterin des Seniorenbeirats und Mitglied in der Freizeitgruppe berichtet, dass die Freizeitgruppe zur Zeit 12-14 Mitglieder hat, was auch ausreichend sei. Die Gruppe unternimmt regelmäßig kleine Wanderungen in und um Kassel. Luzie Hesse von der Handarbeitsgruppe würde sich über neue Teilnehmer/innen freuen. Von der Offenen PC-Werkstatt berichtet Harry Wüstehube, dass regelmäßig 5-6 Teilnehmer zur Gruppe kommen. Die Kommunikation innerhalb der Gruppe läuft sehr gut. Er würde es begrüßen, wenn noch 4-5 Teilnehmer dazu kommen würden. Bei der Frage wie viel Wissen man im PC-Bereich zur Gruppe mitbringen sollte, meint er, es sollten schon Grundlagen vorliegen, man muss jedoch kein Experte sein, da es in der Gruppe um den Problemaustausch untereinander geht. Die Teilnehmer helfen sich gegenseitig. In diesem Zusammenhang werden kurz die PC-Kurse von Herrn Bahaduri vorgestellt, der jedoch nicht persönlich anwesend ist. Anna-Magdalena Becker lädt ein, einmal an einem Schnupperkurs der Schreibwerkstatt teilzunehmen und regt an, dass es schön wäre, wenn es regelmäßige Treffen der Agathofnutzer gäbe, an denen z. B. die Singgruppe singt, die Schreibwerkstatt etwas liest oder Vorträge gehalten werden. Tanja Thöne stellt sich als neue Mitarbeiterin des Agathofs vor. Sie ist zur Zeit montags, dienstags und freitags im Agathof tätig und Ramona Westhof ist dienstags, mittwochs und donnerstags im Agathof. Dr. Günter Staude von der Videogruppe berichtet, dass die Gruppe z. Zt. ca. 14 Teilnehmer hat und würde neue Mitglieder sehr begrüßen. Es werden Filme mit Casablanca geschnitten und bearbeitet. Marianne Behrend stellt sich als Mitglied der Malgruppe vor. Sie gibt einen Einblick in das Geschehen der Gruppe, in der überwiegend Acryl- und Aquarellbilder gemalt werden. Es wird nach Vorlage, aber auch nach z. B. eigenen Fotografien gearbeitet. Es ist ein gemütliches Malen mit dem Kursleiter Fritz Röbbing und neue Mitglieder sind auch hier herzlich willkommen. Marianne Bednorz erwähnt an dieser Stelle, dass man in jede Gruppe gerne auch einmal hineinschnuppern kann, ohne dafür eine Kursgebühr entrichten zu müssen. Robert Wächtersbach (Schachgruppe) erzählt, dass leider manchmal nur 3 Teilnehmer zum Schachspielen kommen, was natürlich zum Spielen zu wenig ist. Er spielt neuerdings auch Schach mit Kindern in einer Kindertagesstätte in Bettenhausen und gibt dort auch Deutschunterricht. Robert Wächtersbach ist zudem auch noch für die Kassenprüfung der Nutzungsumlage zuständig. Da er auch noch als Hobby kaputte Uhren repariert, bietet er den Nutzern auch diesbezüglich seine Hilfe an. Harald Reißig leitet seit kurzem den Picasa-Bildbearbeitungskurs im Agathof, in dem es um Bildbearbeitung und Bildverwaltung geht. Es ist geplant, dass der Kurs alle sechs Wochen neu startet. Svetlana Gofshtein erzählt, dass es in der Gruppe Bardenclub sehr gut läuft. Es werden 1x monatlich Konzerte in Russisch gegeben, wo es z. Zt. sogar eine schriftliche deutsche Übersetzung für die Zuhörer gibt. Das nächste Konzert findet am Samstag, den 20.03.2010 um 19 Uhr in den Räumen des Agathof statt. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um eine Spende von EUR 5,-- gebeten, da auch Mitwirkende aus Russland eingeladen werden, was finanziert werden muss. Wolfgang Müller von der Skat-Gruppe berichtet, dass die Gruppe von 4-5 auf jetzt 8 Teilnehmer gewachsen ist. Gäste und neue Mitspieler, mit und ohne Spielerfahrung, sind sehr erwünscht. Rose Kaschubowski von der Theatergruppe Silberzwiebeln gibt bekannt, dass Nachwuchs ab 50 aufwärts für die Gruppe gesucht wird. Da es zu wenig Teilnehmer gibt, läuft es mit der Gruppe nicht so gut. Dr. Günter Staude fügt hier an, das er einen alten Film der Gruppe im Offenen Kanal zeigen kann, wenn sich alle in der Gruppe einverstanden erklären. Herr Granowski vom Signo-Erfinderclub berichtet, dass die Mitglieder auf Bundesebene sehr aktiv sind und in 2009 Medaillen gewonnen haben. Marianne Bednorz sprach daraufhin das geplante Projekt mit der Eichendorff-Schule an, durch das die Schüler erfinderisch angeregt werden sollen. Darüber konnte Herr Granowski jedoch noch nichts Näheres sagen. Monika Weber gibt als Teilnehmerin der Osteoporosegymnastik an, dass mit 12 Teilnehmerinnen der Raum im OG voll ausgelastet ist. Marianne Bednorz informiert die Nutzer darüber, dass Vladimir Kitchiguine der neue Putzmann ist. Linda Beifuß musste aus gesundheitlichen Gründen ihre Arbeit aufgeben.
Top 3 Am 24.04.2010 um 14 Uhr findet das Frühlingsfest auf dem Dorfplatz statt. Diesmal sind die Gruppen Bettenhausen früher und heute, die Handarbeits- und die Bastelgruppe, sowie die Singgruppe mit 4-5 Volksliedern aktiv an dem Frühlingsfest beteiligt. Marianne Bednorz weist auf die Band „Ohrwurm“ hin, die beim Frühlingsfest auftritt. Diese besteht aus zwei Musikern, die mit zusammengebauten Instrumenten Gassenhausermusik vorträgt.
Top 4 Frau Hildegard Pennewitz gibt einen Überblick über die Nutzungsumlage. Es wurden u. a. ein Radio mit CD-Player in hochwertiger Qualität, Stehtische mit Hussen, neue Kleiderbügel und Holzhocker angeschafft. Den Einnahmen und Spenden von € 1932,05 standen Ausgaben von € 1351,95 gegenüber. Es ergibt sich somit noch ein Restguthaben von € 679,55. Die Kasse wurde am 23.03.2010 von Herrn Wächtersbach und Herrn Baumann geprüft. Herr Wächtersbach lobt die gute Kassenführung. Es wird für eine größere Anschaffung gespart.
Top 5 Am 16.05.2010 findet der Kassel-Marathon statt, der auch am Agathof vorbeiführt. Es wird überlegt an diesem Tag ein Hausfest zu veranstalten und die Läufer anzufeuern. Da die Läufer aber schon zwischen 8.30 und 9.30 Uhr vorbeilaufen und dies den Nutzern zu früh erscheint, wird dieser Vorschlag abgelehnt. Das Hausfest soll dann evtl. im Juni stattfinden, wofür Marianne Bednorz die Band „Ohrwurm“ ansprechen möchte.
Top 6 Die Idee eines Filmnachmittags mit der Videogruppe aus der Vorstellungsrunde wird aufgegriffen und diskutiert. Frau Becker könnte sich eine kleine Lesung zwischen den Filmbeiträgen vorstellen. Auch die Singgruppe und der Chor könnten in diesen Nachmittag eingebunden werden. Die Veranstaltung sollte gegen 15.00 Uhr beginnen, auf davor stattfindenden Veranstaltungen könnte, mit einem Flyer auf den Nachmittag, bereits langfristig hingewiesen werden. Da die verbleibenden Monate knapp und die Terminflut in der Vorweihnachtszeit groß ist, wird ein Termin im Frühjahr vor Ostern angestrebt.
Top 7 Karin Brand vom Seniorenbeirat gibt einen Einblick in die Planung des Internationalen Seniorentages am 01.10.2010 um 15 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus. Das Thema wird sein: „Was heißt eigentlich alt?“. Lakupaka (Marionettenspieler) wird in das Tagesprogramm einleiten mit dem Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“, was etwa 30 Minuten dauern soll. Danach wird es Gesprächsgruppen geben zu den Themen: „Was wünsche ich mir?“ (z. B. von meinen Nachbarn, beim nochmaligen Neuanfang wie etwas ein Umzug oder beim eigenständigen Wohnen im Alter) und „Was befürchte ich?“ (z. B. bei Krankheit im Alter). Der Schluss wird dann auch wieder von Lupaka gestaltet, der dann das Ende der „Bremer Stadtmusikanten“ spielt. Frau Bednorz bittet darum, dass die Nutzer sich den Termin bereits notieren, da es nicht möglich ist, alle persönlich dazu einzuladen. Die Rückmeldung der letzten Jahre ist, dass der internationale Seniorentag als positiv und sinnvoll erachtet wird und auch dass die Wunschbaumaktion von 2008 auch in den Haushalten viel gebracht hat. Des Weiteren gibt Frau Brand bekannt, dass der Seniorenbeirat im Rathaus jetzt in Zimmer 302 ansässig ist und nicht mehr in Zimmer 342. Im Agathof liegen, als Dezentrale des Rathauses, Karten für die „Pömps“ am 07.04.2010 zum Verkauf bereit. Der letzte Weihnachtsbasar hat einen Erlös inkl. der Spenden von EUR 10.089 eingebracht, wovon EUR 310,-- an den Agathof gehen werden. Das Geld soll in die Anschaffung neuer PC’s einfließen. Frau Brand weist darauf hin, dass 4x jährlich eine Vollversammlung des Seniorenbeirats im Rathaus stattfindet, in der man auch persönliche Anliegen vortragen und besprechen kann. Die nächste Versammlung findet am 27.05.2010 um 9.30 Uhr im Magistratsaal des Rathauses statt und ist öffentlich. Am 16. und 17.06.2010 ist vom Rathaus wieder eine Dampferfahrt geplant und der Weihnachtsbasar des Seniorenbeirats findet am 24. und 25.11.2010 statt. Es wäre wünschenswert, wenn sich außer der Bastelgruppe auch noch andere Gruppen daran beteiligen würden. Die Handarbeits- und Malgruppe soll angesprochen werden. Zum Schluss gibt Frau Brand Bescheid, dass sie in etwa einem Jahr aus dem Seniorenbeirat ausscheidet und ein Nachfolger/in den Sitz übernehmen kann. Voraussetzungen dafür sind: mind. 60 Jahre alt zu sein und mit Wohnsitz in Kassel Stadt gemeldet zu sein.
Sonstiges Das Thema „Wie wollen wir den im Agathof tätig gewesenen Gedenken?“ wird auf das nächste Nutzerplenum verschoben. Kurz vor ihrem 73. Lebensjahr verstarb kürzlich Waltraud Wenke, die in den Gruppen Bettenhausen früher und heute als Schriftführerin und im Chor aktiv war. Für sie zum Gedenken wurde das Fenster gegenüber den Büros bestückt. Dies würden wir weiterhin auch so machen wollen, wenn die Angehörigen damit einverstanden sind.
Es wird darüber gesprochen, ob vor Ostern noch ein Fest für die Gruppen organisiert wird, an dem jede Gruppe einen Beitrag leisten kann. Auch die Videogruppe soll zum Filmezeigen mit einbezogen werden, wobei zu beachten ist, dass die Räumlichkeiten für eine Filmvorführung sehr klein sind und nicht alle Nutzer gleichzeitig zuschauen können. Die Videogruppe, die Handarbeitsgruppe und die Singgruppe werden gebeten sich wegen eines Termins zusammenzusetzen. Die anderen Gruppen des Agathof werden dann zu diesem Fest eingeladen.
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